Je grösser die Fläche eines Lebensraumes, desto vielfältiger und stabiler ist auch die Gemeinschaft von Lebewesen, die sich darauf entwickeln kann. Durch Bautätigkeit wurde die Schweizer Landschaft zunehmend zerstückelt. Vernetzungskorridore, die die einzelnen Lebensräume für Wildtiere miteinander verbinden, sind deshalb besonders wichtig. Beispiele sind Fluss- und Bachufer und Wegränder.

Diese sind als Ruderalstandorte besonders anfällig für den Befall mit invasiven Problempflanzen. Deshalb setzt sich V Na nicht nur für die Pflege von Naturschutzgebieten ein, sondern hilft auch bei der Bekämpfung von invasiven Neophyten entlang von Gewässern und Wegrändern mit. Um den Erhalt der Biodiversität nachhaltig zu gewährleisten, müssen an demselben Standort wiederholt Eingriffe vorgenommen werden.

 

Aareufer beim Löchligut

Heckenlandschaft auf dem Gebiet der Gemeinde Ittigen

Hier hat sich die armenische Brombeere breitgemacht und überwuchert die Hecken sowie eine renaturierte Fläche mit Feuchtgebieten und Steinhaufen. V Na konnte ein Abkommen mit der Gemeinde Ittigen treffen und entfernt, auch mit Unterstützung durch Asylsuchende, Stück für Stück diese invasiven Neophyten. Werden die Pflanzen mit den Wurzeln ausgegraben, ist ein deutlicher Rückgang festzustellen.

 

Krebsbach

Naturlehrpfad und Waldrand auf dem Gebiet der Gemeinde Zollikofen

Auch hier ist sich die Armenische Brombeere am ausbreiten. Im Dezember 2016 konnte V Na zusammen mit Asylsuchenden des Zentrums in Zollikofen in Absprache mit der Gemeinde wirksam werden.

 

Halenstrasse / Brückboden

Dieses Gebiet zeichnet sich durch eine grosse Artenvielfalt verschiedenartiger Wildblumen aus. Es grenzt an das Waldreservat Aareufer - Bremgartenwald. Deshalb macht es besonders Sinn, hier invasive Neophyten der schwarzen Liste zurückzudrängen. Hier sind V Na Mitglieder bereits seit 2013 regelmässig daran, Berufkraut, Goldruten und dieses Jahr auch die Armenische Brombeere zu eliminieren.